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Der Krieg in der Ukraine - mit Bangen die Nachrichten lesen

Jeden Morgen öffnen wir ängstlich unser Telefon und fragen uns: Was ist jetzt passiert? Vielleicht geht es Ihnen und vielen anderen auch so. Der Gedanke, dass ein einziger Mann so viel für so viele ruinieren kann.

Gerade als du das Licht erblicktest ... kam die wahre Dunkelheit

Die Pandemie hat die Welt seit langem in Atem gehalten, aber Anfang des Jahres begann sich die Lage aufzuhellen. Die Beschränkungen wurden gelockert und mehr Länder öffneten sich. Doch gerade als es wieder aufwärts ging, schlug diese andere Bedrohung zu.

Wir haben es kaum geschafft, über den Krieg in Ukraineund wir wissen immer noch nicht, wie man schreibt. Wie schreibt man über etwas so Unvorstellbares und Schreckliches? Wie kann man Städte und Zivilisten bombardieren? Krankenhäuser?

Wir leiden mit den Ukrainern und fragen uns, was als nächstes passieren wird. Was wird mit den Menschen und der Nation der Ukraine geschehen? Und was wird mit dem übrigen Europa geschehen? Es gibt viele Fragen, aber es gibt keine Antworten ...

Sverige Ukraina
Blau-gelbe Beleuchtung in Kiew vor vielen Jahren

Wir haben die Ukraine dreimal besucht

Wir haben die Ukraine dreimal besucht. Wir erinnern uns an ein wunderschönes Land, das uns so gut gefallen hat, dass wir mehrmals zurückgekehrt sind. Die Menschen, denen wir begegnet sind, waren freundlich und großzügig, und wir können nicht so recht glauben, dass das, was hier passiert, wirklich passiert. Es ist so schrecklich!

In gewisser Weise ist es schwer, jetzt an diese Reisen zurückzudenken, aber wir möchten Ihnen sagen, wie sehr wir die Ukraine genossen haben. Es gibt keine Worte für die sinnlose Grausamkeit, die gerade jetzt, nur wenige Kilometer östlich von uns, geschieht.

Grottklostret i Lavra

Odessa und die Halbinsel Krim 2008

Im Sommer 2008 (vor der Krim-Krise) reisten wir nach Odessa und Halbinsel Krim mit seinem jüngsten Sohn und seinem Cousin einen Sonnenurlaub am Schwarzen Meer. Was für eine tolle Reise! Wir flogen nach Odessa, nahmen den Zug nach Simferopol und fuhren dann mit dem Trolleybus weiter nach Jalta.

Tåg Ukraina
Bahnhof Simferopol

Wir fühlten uns ein wenig exotisch und überfüllt, aber gleichzeitig passten wir so gut ins Bild, dass die Leute ohne zu zögern auf Russisch oder Ukrainisch nach dem Weg fragten. Hier verbrachten wir faule Tage am Schwarzen Meer und späte Nachmittage in der Orange Bar. Tolle Erinnerungen!

Kiew (Kyjiv) Winter 2009/2010

Im Winter 2009/2010 haben wir beschlossen, die Hauptstadt der Ukraine zu entdecken Kiew (Kiew). Wir Geliebte diese Stadt! So viel Winter, so schön beleuchtete Gebäude, so fröhliche und freundliche Menschen. Wir kauften viele Kleidungsstücke in aufregenden kleinen Geschäften auf der Metro-Ebene ein und aßen in verschiedenen und unterhaltsamen Themenrestaurants zu Abend.

Wir sahen uns auch einige der größeren Sehenswürdigkeiten an, wie die schönen orthodoxen Kirchen und das berühmte Höhlenkloster.

Kiew (Kyjiv) Winter 2011/2012

Kiew (Kyiv) gefiel uns so gut, dass wir beschlossen, wieder dorthin zu fahren, und dieses Mal brachten wir unseren ältesten Sohn und seine Freundin (jetzt Frau) mit. Es war eine Wiederholung all dessen, was wir beim ersten Mal geliebt hatten: Shopping, Themenrestaurants und Nachtclubs. Bis heute haben wir viele der Kleider, die wir in der Ukraine gekauft haben, immer noch!

Reisen bedeutet Begegnung

Wenn man reist, lernt man neue Menschen und Kulturen kennen und gewinnt neue Perspektiven. Kämpfen wirkt völlig unvernünftig und sehr mittelalterlich. Und doch sind wir wieder hier. So traurig und so erschreckend.

Zwei verliebte Laternenpfähle in Kiew

Was können Sie sich erhoffen?

Die Schlagzeilen in den Zeitungen sind schwarz und es ist schwer, eine gute Lösung in Sicht zu haben. Gleichzeitig muss man hoffen, dass sich die Situation verbessert. Kurzfristig hoffen wir, dass die Menschen eine Unterkunft finden und dass die Flüchtlinge gut aufgenommen werden. Langfristig hoffen wir auf Stabilität in der Ukraine, in Europa und in der Welt.

Im Alltag planen wir weiterhin Lichtblicke und Ausflüge - vor allem mit unserem Wohnmobil. Wir lesen auch weiterhin jeden Tag mit Beklemmung die Nachrichten. Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie stehen Sie zu all dem, was in der Welt geschieht?

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